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Geschichte 1967 bis heute

von den Sechzigern bis ins neue Jahrhundert

1967 bis 1970 wird in Biedenkopf ein achtstöckiges Feierabendhaus an das dortige Altenheim angebaut und bezogen.

1974 werden das Diakonie-Krankenhaus in Wehrda und das Burgfeld-Krankenhaus in Kassel als Tochtereinrichtungen des Mutterhauses ausgegliedert. Sie bilden zukünftig zusammen mit dem Krankenhaus Sachsenhausen in Frankfurt und anderen Krankenhäusern des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes die DGD GmbH.

1976 werden Schwester Hanni Schein und 1978 Schwester Gabriele Kumm zum Missionsdienst nach Brasilien ausgesendet.

Am 31. März 1979 gibt Oberin Schwester Erna Eicher ihr Amt an Schwester Elisabeth Gaul ab.

Am 8. November 1986 übernimmt Pfarrer Volker Steinhoff das Amt des Vorstehers von Pfarrer Theophil Schnepel.

Etliche Außenstationen des Mutterhauses werden in den 1970er und 1980er Jahren aufgelöst, da die Schwesternschaft älter und kleiner wird. Unter anderem wird am 31. Juli 1987 das Kinder- und Jugendheim „Bethesda“ in Marburg nach 79 Jahren aufgegeben. Das Marburger Bibelseminar zieht in die frei gewordenen Häuser ein.

Am 8. November 1992 übernimmt Schwester Magdalene Glaser das Amt der Oberin von Schwester Elisabeth Gaul.

Die ersten Handwerksbetriebe werden in den 1990er Jahren geschlossen, so beispielsweise die Bäckerei (1994) und die Schuhmacherwerkstatt (1998). Ebenso endet 1993 die Ausbildung zur Hauswirtschafterin im städtischen Bereich in der „Sonneck-Schule“.

Von 1993 bis 1995 wird der Mutterhaus-Altbau saniert und am 1. Dezember 1995 mit einer Dankfeier eingeweiht.

Am 10. Juli 1994 übernimmt Pfarrer Helmut Heiser das Amt des Vorstehers von Pfarrer Volker Steinhoff.

Auch in den folgenden Jahren werden nicht mehr wirtschaftlich zu führende Arbeiten aufgegeben. Ab 1996 werden von der Schwesternschaft bisher selbst genutzte Häuser auf dem Hebronberg saniert und an andere Einrichtungen vermietet. So ziehen auf dem Hebronberg nacheinander ein: ein pathologisch-histologisches Institut, eine mobile, geriatrische Rehabilitationspraxis, eine Zahnarztpraxis, eine neurochirurgische, eine physiotherapeutische und eine schmerztherapeutische Praxis, ein Waldkindergarten, eine Töpferei, eine HNO-Praxis sowie eine psychologische Beratungsstelle.

1998 wird die Gemeindepflegestation Wehrda, eine Tochtereinrichtung des Mutterhauses, in das Haus „Sonnenwinkel“ auf den Hebronberg verlegt. Sie nimmt einen Versorgungsauftrag für Wehrda und die Kernstadt Marburg wahr.

Zum 1. Januar 2000 übernimmt das Hessische Diakoniezentrum „Hephata“ das Alten- und Pflegeheim „Margot-von-Schutzbar-Stift“ in Herleshausen-Wommen.

Am 7. Mai 2000 übernimmt Schwester Renate Lippe das Amt der Oberin von Schwester Magdalene Glaser.

Von Dezember 2003 bis Februar 2005 wird der Mutterhaus-Anbau aus den 1950er Jahren grundsaniert. 60 Einzelzimmer mit Nasszellen und dazugehörige Gemeinschaftsräume für  Feierabendschwestern entstehen hier.

Im Februar 2005 ziehen die Schwestern aus dem Feierabendhaus Bethesda und weitere Schwestern in den sanierten Mutterhaus-Anbau ein.

Seit Februar 2004 finden die Einkehrtage für Diakonissen im Begegnungszentrum Haus Sonneck statt.

Im August 2007 beginnen die Renovierungsarbeiten in der Evangeliumshalle mit der Sanierung der Sanitäranlagen.

 

2008 feiert die Schwesternschaft mit einer Vielzahl von Veranstaltungen ihr 100jähriges Jubiläum.

 

Im Sommer 2008 wird die Evangeliumshalle grundsaniert: Gravierende statische Schäden werden behoben, die technische Ausstattung wird den heutigen Anforderungen angepasst.

 

Im August 2008 nimmt die neu gegründete Montessorischule in den ehemaligen Räumen der Krankenpflegeschule im Schwesternwohnheim ihren Betrieb auf.

Ende 2009 übernimmt das Diakonie-Krankenhaus das sogenannte Werkhaus, um zukünftig die Verwaltung dorthin auszulagern.

2012 stehen in unserem Begegnungszentrum Haus Sonneck erhebliche Brandschutzmaßnahmen an. U.a. sind 15 Rauchschutztüren einzubauen. Auch ein Außentreppenturm ist nötig, um kurze Rettungswege sicherzustellen.

 

Im März 2012 findet in Frankfurt die Einweihung der Füreinanderdasein GmbH statt.

 

Der Waldkindergarten feiert im Mai 2012 sein 10-jähriges Jubiläum.

 

In unser Haus „Sonnenwinkel“ zieht im September 2012 die Firma „ecoda“ als eine weitere Mieterin ein. Sie erstellt Umweltgutachten.

 

2014 wird der Aufzug im Schwesternwohnheim saniert.

 

Vom 19.10. bis 19.11.2014 findet in der Evangeliumshalle eine Ausstellung mit Werken von Gerhard Messner statt

 

Am 15.2.2015 feiern wir das 10-jährige Jubiläum unseres Feierabendhauses auf dem Hebronberg

 

Im Frühjahr 2016 bezieht Dr. Dietmar Pfennighaus mit dem „Gesundheitshaus Marburg“ eine Etage unseres Hauses „Sonnenwinkel“. Ruth Pfennighaus betreibt auf dem Gelände des Mutterhauses einen Kräutergarten.

 

Am 31.7.2016 geht Pfarrer Helmut Heiser in den Ruhestand – nach genau 29 Jahren als Pfarrer am Diakonissen-Mutterhaus, davon 22 Jahre als Vorsteher. Willi Feldkamp, der seit 1994 Verwaltungsleiter im Mutterhaus ist, wird offiziell in die Leitung des Mutterhauses eingesetzt gemeinsam mit Oberin Schwester Renate Lippe, die als Pfarrerin das zum Mutterhaus gehörige Pfarramt übernimmt.

 

2017 wird das baufällige sogenannte „Brückenhäuschen“ abgerissen und neu gebaut – der Außenzugang zum Andachtssaal.

 

Ab September 2017 vermietet das Mutterhaus eine Etage im Schwesternwohnheim an Studentinnen der Evangelischen Hochschule Tabor.

 

2018 wird ein Teil der Evangeliumshalle, die sogenannte Lahnhalle, zu einem modernen Tagungs- und Aufenthaltsraum umgestaltet, der LahnLounge

 

2018 / 2019 werden die Räumlichkeiten im Küchenbereich grundsaniert, und eine moderne, leistungsfähige Küche wird errichtet.

 

2018 – 2020 bauen die Stadt Marburg und das Diakonissen-Mutterhaus Hebron die untere Etage des Schwesternwohnheims um in einen modernen Kindertagesstätte. In den Osterferien 2020 zieht das städtische Familienzentrum „Unter dem Gedankenspiel“ dort ein – durch die Corona-Krise bedingt zunächst nur mit wenigen Kindern in der Notbetreuung.

 

Im Frühjahr 2020 wird ein kleiner Flur im Mutterhaus mit sechs Zimmern und Teeküche umgestaltet in einen Gästebereich.