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der aktuelle Freundesbrief

Diakonisse sein

Als Diakonissen teilen wir das Leben miteinander: Wir lachen und weinen, essen und feiern, streiten und versöhnen uns. Wir achten und fördern einander und unterstützen uns in persönlichen und dienstlichen Herausforderungen. Durch wöchentliche Info- und Gebetstreffen bzw. -briefe, Schwesterntage im Mutterhaus, Einkehrwochen und Gespräche halten wir Verbindung miteinander.


Das Mutterhaus
Das Mutterhaus ist für uns Heimat, geistliches Zentrum und Rückzugsort. Es ist zugleich Sitz und Verwaltungszentrale der Schwesternschaft.

Dienst
In der Regel arbeiten wir in unseren erlernten Berufen. Einige von uns sind direkt im Mutterhaus tätig und wohnen und leben auch dort. Erfolgt der Dienst außerhalb des Mutterhauses, leben die Diakonissen allein oder in Gruppen in der Nähe ihres Einsatzortes.

Sendung
Wir lassen uns von der Schwesternschaft in unsere Dienstbereiche senden. Dabei sind sowohl die Gaben und Fähigkeiten der einzelnen Diakonisse als auch unser gemeinsamer Auftrag als Schwesternschaft wesentlich. Gebet und Gespräch sind hier unverzichtbar.

Ehelosigkeit
Wir leben ehelos und keusch „um des Himmelreiches willen“ (Matthäus 19,12). So sind wir frei für Gott und unsere Mitmenschen.

 

Gemeinsame Kasse
Wir haben, was wir brauchen und oft mehr als das. Freiwillig haben wir uns dafür entschieden, aus einer gemeinsamen Kasse zu leben: Aus unseren Einnahmen finanzieren wir unsere eigene Versorgung sowie missionarisch-diakonische Aufgaben im In- und Ausland. Jede von uns erhält Taschengeld zur persönlichen Verfügung.

 

Tracht
Unsere Tracht ist das äußere Zeichen unserer inneren Zusammengehörigkeit und des Bekenntnisses zu Jesus Christus. Sie macht uns erkennbar und regt zum Gespräch über den Glauben an.

 

Ruhestand
Die übliche Altersgrenze gilt auch für Diakonissen. Eine Mitarbeit darüber hinaus ist möglich. Unseren Feierabend (Lebensabend) verbringen wir in der Regel in einem unserer Feierabendhäuser. Dort gestalten wir das Leben mit unseren Gaben und Grenzen mit. Wir bleiben lebenslang in unsere Schwesternschaft eingebunden. Wenn wir hilfs- oder pflegebedürftig werden, sind wir versorgt. Auch im Sterben lassen wir einander nicht allein. Wir sind voll Hoffnung, weil wir glauben, dass der auferstandene Jesus Christus uns durch den Tod ins Leben führen wird.